Maßgeschneiderte Leistungen

Prozesse kontinuierlich verbessern

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Geschäftsprozesse im Unternehmen zu restrukturieren: Die revolutionäre oder die evolutionäre Vorgehensweise. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) folgt dem evolutionären Ansatz, der die bestehenden Abläufe sukzessive durch Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter und der externen Berater effektiver und effizienter macht.

Hier erfahren Sie, wie wir in der Abteilung "Rohrnetz" eines mittelständischen Energieversorgungsunternehmens den Auftakt und die Implementierung eines KVP unterstützt haben.

Ausgangssituation

Die Geschäftsprozesse liefen trotz intakter Atmosphäre im Kollegenkreis gerade in der Technik (Rohrnetz) nicht rund. Es kam immer wieder zu Störungen der Abläufe, die hohe Leerzeiten und damit verbundenen Kosten und Frustrationen verursachten. Das bereits eingeführte betriebliche Verbesserungswesen war aus verschiedenen Gründen nahezu zum Erliegen gekommen.

Führungskräften und Mitarbeitern gelang es nicht, offensichtliche und versteckte Potenziale zu erschließen. Hinzu kamen Schnittstellenprobleme und Kommunikationsschwierigkeiten aller Bereiche von Auftragsannahme bis zur Fertigstellung.

Lösungsansatz

  • Prozessstrukturierung
    Im Rahmen von Lenkungsgruppen-Workshops wurden im Brainstormingverfahren zunächst Teilprozesse gesammelt, geclustert und tlw. aggregiert.
  • Prozessbewertung
    Die Prozessbeteiligten ordneten die strukturierten Teilprozesse in einem Portfolio, in dem Fehlerauswirkung und Fehlerwahrscheinlichkeit abgetragen war, ein. Daraus konnte die Priorisierung der relevanten Prozesse erfolgen.
  • Prozessanalyse
    Durch die Lenkungsgruppe festgelegte Prozesszirkel haben die Teilprozesse an Pinnwänden zunächst visualisiert und dann Störfaktoren und deren Vernetzung identifiziert. Die Pinnwände wurden VISIO-unterstützt dokumentiert und den Prozessschritten Daten der Prozessleistung zugewiesen.
  • Prozesssimulation
    Durch Verbesserungsvorschläge haben die Beteiligten realistische Soll-Prozesse entwickelt und so Einspar- und Qualitätspotentiale ermittelt.
  • Prozessoptimierung
    Die Lenkungsgruppe hat die Verbesserungsvorschläge priorisiert und die daraus abgeleiteten Maßnahmen wurden sukzessive umgesetzt.
  • Nachhaltigkeit
    In regelmäßigen Abständen (oder wenn nötig ad hoc) werden ausgewählte Geschäftsprozesse nach diesem Schema untersucht und kontinuierlich verbessert.

Ergebnis

  • Die unter externer Leitung analysierten Teilprozesse ergeben ein unerwartet hohes Einsparpotential, dass sehr schnell realisiert werden kann.
  • Die ausgebildeten internen Moderatoren (Verbesserungsmanager) führen bedarfsorientiert weitere Prozessworkshops durch, aus denen kleinere und größere Projekte zur Verbesserung der Abläufe hervorgehen.
  • Das intern geleitete Verbesserungsmanagement führt dazu, dass die Mitarbeiter motiviert sind, Verbesserungspotential aufzunehmen und sich mit den eigenen Abläufen zu identifizieren.