Direkt aus der Praxis: Hier können Sie sich zu unseren LOB-Praxistagen anmelden, um in Ihrer Region Erfahrungen mit anderen Umsetzern auszutauschen und neue Möglichkeiten zu diskutieren.

Individuelle Lösungen für Sie

Wir begleiten die Umsetzung des Leistungsentgelts
und die Weiterentwicklung von Führungs- und Steuerungssystemen


Ausgehend von der besonderen Situation Ihrer Organisation liefern wir Ihnen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösungsansätze für jede Größe und Aufgabenstellung. Im Folgenden finden sie eine Gliederung der Zielgruppen in:

  • Kleine Städte und Gemeinden
  • Mittelgroße Städte und Landkreise und
  • Großstädte, Bundesbehörden, Ministerien.
Die Grenzen sind hierbei sicher fließen, aber für eine grobe Erläuterung mag diese Kategorisierung genügen.


Kleine Städte und Gemeinden

Kleinen und mittleren Kommunen ist es oft zuerst einmal wichtig die Dienstvereinbarung umzusetzen, ohne dass es zu größeren zwischenmenschlichen Konflikten kommt. Hier stellt die Organisation dann zumeist keine größeren Erwartungen an ihre Führungskräfte und Mitarbeiter, die Verwaltung zu modernisieren oder die Mitarbeiter in eine bestimmte Richtung zu entwickeln.

Vielmehr ist es wichtig den Führungskräften sowohl Leitplanken als auch Know How zu vermitteln, damit überhaupt erst mal eine Leistungsbewertung durchgeführt werden kann und/oder ein formal sauberes Ziel zustande kommt. Manches Mal sind dann Zielvereinbarung sowie Leistungsbewertung die ersten Führungswerkzeuge, die eine Führungskraft hier strukturiert einsetzt.

Kritischer Erfolgsfaktor ist es, Führungskräfte für strukturiertes Führen zu gewinnen und gleichzeitig sicherzustellen, daß keine Führungskraft einen Gesichtsverlust beim ersten Ausprobieren dieser Führungswerkzeuge erleidet.

Typische Module sind Führungskräftetraining und –coaching, Moderation von Workshops zur Zielbildung bzw. Leistungsbeschreibung (SLB). So kann das Anreizsystem der leistungsorientierten Bezahlung zum Vehikel werden, neue Steuerungs- und Führungsmodelle auf den Weg zu bringen.


Mittelgroße Städte und Landkreise

Mittelgroße Städte und Landkreise wollen die Umsetzung der leistungsorientierten Bezahlung häufig noch an andere Programme/Aufgabenstellungen knüpfen. Neben den fortfolgend dargestellten internen und externen Programmen werden diese durch klare Zielvereinbarung und definierte Leistungsstandards (im Sinne der SLB) in ihrer Umsetzung begleitet.

Intern:
  • Ideen-/Qualitätsmanagement
  • Geschäftsprozessorganisation (GPO)
  • etc.
Extern:
  • Stadtentwicklungsprogramm
  • Leitbild und strategische Oberziele
  • Standortmarketing
  • etc.
Kurz gesagt unterstützt auch hier das Anreizsystem der leistungsorientierten Bezahlung die von Politik und Verwaltung auf den Weg gebrachten Steuerungs- und Führungsmodelle („Ich leiste durch die Erfüllung meiner Ziele einen Beitrag für die Entwicklung meiner Stadt bzw. durch die Entwicklung und Einhaltung bestimmter Standards (SLB) erfülle ich ein Grundversprechen meiner Organisation. So wirken Führungs- und Steuerungssystem mit dem Anreizsystem zusammen.“ – „Ich tue etwas, das wichtig ist für die Organisation und bekomme dafür auch noch Geld.“)

Um die leistungsorientierte Bezahlung mit anderen wichtigen Projekten zu verbinden, müssen betroffene Führungskräfte wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Beteiligten werden. Hierzu veranstalten wir sogenannte „Mitarbeitermarktplätze“, in denen wir die Zielstellung des Projektes aber auch den persönlichen Beitrag den jede und jeder leisten kann, herausarbeiten. Hier Diesbezüglich ist darauf zu achten, dass Verwaltungsvorstand wie auch Personalrat in alle erforderlichen Prozessschritte integriert werden und die Beteiligten aus einem Konsens heraus handeln.

Im Zuge dieser Prozessbegleitung moderieren wir Workshops, an deren Ende die weitere Ausrichtung und Schwerpunktlegung stehen. So geben wir von der Projektplanung bis zum Projektabschluss die Hilfe zur Selbsthilfe. Durch unsere Ausbildung von MultiplikatorInen und ModeratorInen schaffen wir jetzt schon die Voraussetzungen, dass Projektverantwortliche auch ohne externe Moderation durch ihre neu erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen die Projekte weiterführen können.


Großstädte, Bundesbehörden, Ministerien

Großstädte, Bundesbehörden und Ministerien verfügen häufig bereits über etablierte Zentralbereiche und Personalressorts, welche Aufgaben im Sinne der Personalentwicklung und Organisationsentwicklung wahrnehmen. Dementsprechend existieren in diesen Organisationen bereits vielfältige Führungsinstrumente, die von zahlreichen Führungskräften in ihrem Führungsalltag angewendet werden.

Zentrale Funktionen wie Personalentwicklung existieren häufig, obgleich deren Leistung aus Sicht der Mitarbeiter oft genug als kritisch gewürdigt wird.

Hierbei geht es dann darum, Ansätze herausarbeiten, wie Verbindungen zwischen alten und neuen Instrumenten im Sinne der Einsetzbarkeit zu Zwecken der leistungsorientierten Vergütung geschaffen werden können.

Unsere Moderatorinnen und Moderatoren leisten an dieser Stelle Überzeugungsarbeit, wie die Erwartungen an die Organisation, sich dieser Herausforderung zu stellen, Genüge getan werden kann.

Überdies bieten wir Ihnen an, die neuen aus TVÖD bzw. TV-Leist resultierenden Anforderungen an Ihre vorhandenen Systeme anzupassen.

Häufig nachgefragte Module sind Aufbautrainings, in denen bereits bekannte Führungswerkzeuge als Basis für die künftigen Anforderungen zur Leistungsorientierten Vergütung (LOB) aus dem TV-Leist dienen.

Weiter veranstalten wir Workshops für Führungskräfte zur Neuausrichtung bestehender Führungsmittel und Kommunikationsmittel sowie zum Feintuning vorhandener Instrumente.