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TVöD-Leistungen

Hier gelangen Sie zurück zum Überblick unserer Leistungen rund um den TVöD/TV-Leist.

Systematische Leistungsbewertung

Die "Systematische Leistungsbewertung" strukturiert Wahrnehmung und Feedback bezüglich wesentlicher Leistungs-merkmale.

Zielvereinbarungen

Die Tarifvertragsparteien verfolgen mit der Einführung von Zielvereinbarungen die Absicht, die öffentlichen Dienstleistungen zu verbessern (vgl. § 18 Abs. 1 TVÖD). Zielvereinbarungen sind wiederum nur ein Werkzeug eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Ob und wie Ziele wirklich einen Beitrag zur Organisationsentwicklung leisten können, hängt wesentlich davon ab, wie diese Zielbildung von Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Führungskräften gestaltet wird.

Deshalb ist es wichtig, sich den Fragen von Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Vorgehensweisen und –techniken sowie Vorgaben zu öffnen:
  • Wie stellen wir heute und auch noch in drei Jahren sicher, dass unsere Zielideen die Organisation auch wirklich voranbringen?
  • Lähmen wir uns durch die starre Umsetzung der vereinbarten Ziele, so dass wir nicht mehr flexibel auf neue Herausforderungen reagieren können?
  • Sind die Aufgaben aus unserem Regelgeschäft zu denen wir keine Ziele bilden können plötzlich nichts mehr wert?
  • Wer sagt uns, ob unsere Ziele gut sind und wie werden diese Ziele von Politik und Verwaltungsspitze bewertet?
  • Wie schaffen wir es, die zeitlichen Kapazitäten zu bestimmen, um diese Ziele dann auch in einem Bewertungsjahr umzusetzen?
Im Laufe der Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Kommunen bei der Einführung von Zielsystemen haben sich im Wesentlichen zwei Vorgehensweisen heraus kristallisiert, die sich in einem Punkt grundlegend unterscheiden: Bei der einen werden Leitplanken von Politik und Verwaltungsspitze erarbeitet, bei der anderen orientieren sich Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lediglich an ihren eigenen Vorstellungen ihr „Alltagsgeschäft“ zu optimieren.

Top-Down Verfahren

Am Beginn der ersten Vorgehensweise steht ein Zukunftsworkshop in dem Stärken und Standortfaktoren auf Gestaltungsmöglichkeiten untersucht werden und mit Blick auf die Zielgruppen einer Kommune (z.B. Familien, Vereine, Gewerbetreibende) eine Strategie erarbeitet wird, diese Stärken zu bündeln, um so eine beabsichtigte Wirkung zu erzielen.

Kurz gesagt, in diesem Workshop werden die Oberziele einer Kommune erarbeitet (beispielsweise bürgernahe Verwaltung, familienorientierte Freizeitangebote, nachhaltiges und wirtschaftliches Energiemanagement, interkommunale Zusammenarbeit nutzen etc.).

Aus diesen Oberzielen leitet die Verwaltung mit ihren nachgeordneten Einheiten (Fachbereiche, Teams) operative Ziele ab, die durch die Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst beeinflussbar und mit den zur Verfügung stehenden Mitteln realisierbar sind. Hierfür werden Zielkarten zur Verfügung gestellt, die die konkreten Maßnahmen und Messgrößen enthalten.

Mit Hilfe dieser Zielkarten werden Zielkonferenzen innerhalb der Verwaltung als auch mit der Politik so unterstützt, dass Prioritäten im Sinne der Strategieumsetzung festgelegt werden.

Bottom-Up Verfahren

Die andere Vorgehensweise setzt darauf, dass die Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oft selbst am Besten wissen, wo Veränderungen in den Abläufen bzw. Arbeitsmitteln sinnvoll sind, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess am Leben zu erhalten. Hierfür ist es notwendig, wiederum Führungskräften wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kreative Zielbildungstechniken an die Hand zu geben, mit Hilfe derer sie Störfaktoren wie auch Ideen “Dinge anders zu machen“ erkennen, und in einen Plan zur Umsetzung überführen zu können.

Ziel unserer Workshops ist es, neben der Formulierung von Zielvereinbarungen für heute aktuelle Verbesserungsthemen auch im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe ein Verfahren zu übergeben, dass Führungskräfte wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern künftig auch ohne die Hilfe externer Berater anwenden können.

Diese Workshops können sowohl zur Erarbeitung konkreter Ziele eines Fachbereichs oder einer Teilorganisation wie auch der Ausbildung interner Moderatorinnen und Moderatoren dienen. Diese internen Moderatorinnen und Moderatoren begleiten dann unterschiedliche Teams einer Kommune bei der Bearbeitung von Individual- oder Teamzielen.
In diesem Zusammenhang hat unser VENÜ-Konzept (Vormachen, Erklären, Nachmachen, Üben) dazu geführt, dass diese ihrerseits weitere Kolleginnen und Kollegen ausbilden.

Weitere Einstiegsinformationen sowie Tipps und Lösungsansätze von Praktikern erhalten Sie bei den LOB-Praxistagen. Dieser regionale Erfahrungsaustausch zum TVöD-Leistungsentgelt wird regelmäßig von mehr als 50 Kommunen besucht. Mehr
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